Menschenverachtende Ausschaffung einer hochschwangeren Frau

Eine im achten Monat schwangere Frau wurde, gemäss Schengen-Abkommen nach Italien ausgeschafft. Zusammen mit ihrem einjährigen Kleinkind. >Zum Artikel

Es ist für uns als Menschen, aber auch als Organisation, die sich der Einhaltung der sexualitätsbezogenen Menschenrechte verschrieben hat, nicht nachvollziehbar, warum die hochschwangere Frau nicht in der Schweiz gebären konnte und ihr Recht auf medizinische Versorgung rund um die Geburt nicht gewährleistet wurde.

Wir forderten deshalb Frau Bundesrätin Simonetta Sommaruga am Mittwoch, 20. Dezember 2017 dazu auf, die Ausschaffungsprozedere zu überprüfen, damit sich ein solcher Fall nicht wiederholen kann. Denn er ist schlicht unaushaltbar und widerspricht jeglichem Verständnis für die Einhaltung der Menschenrechte, die auch die reproduktiven Rechte und die Kinderrechte umfassen.

>> Online-Kampagne für die Überprüfung der Ausschaffungen im Falle von Schwangeren und Kleinkindern und zum Auftragsentzug der aktuell ausführenden Firma – Damit endlich das Recht auf Gesundheit und adäquate Versorgung rund um die Geburt von schwangeren Asylbewerberinnen umgesetzt wird – bitte unterschreiben!