Neuer Bericht des UNO-Weltbevölkerungsfonds: «Die Macht der freien Entscheidung – reproduktive Rechte und demographischer Wandel»

Der UNO-Weltbevölkerungsfonds hat seinen thematischen Bericht 2018 zum Thema «Die Macht der freien Entscheidung – reproduktive Rechte und demographischer Wandel» publiziert. Die reproduktiven Rechte, die im Aktionsprogramm von Kairo enthalten und auch in die UNO-Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung integriert sind, sollten es Frauen und Paaren ermöglichen, selbständig und frei darüber zu entscheiden, ob, wann und wie viele Kinder sie haben. Bei der Verwirklichung dieses Recht gibt es allerdings noch manche Hürden, die sich u.a. in der Fertilität äussern.

 

Die folgenden wichtigen Voraussetzungen müssen Länder erfüllen, damit die reproduktiven Rechte gestärkt werden:

 

  • Zugang zu reproduktiver Gesundheitsversorgung verbessern und diese im Gesundheitssystem stärken
  • Zugang zu moderner Verhütung sicherstellen
  • Allgemeine und umfassende Sexualaufklärung anbieten
  • Gleichstellung der Geschlechter durchsetzen
  • Frauen im Arbeitsmarkt integrieren und entsprechende Diskriminierungen abschaffen
  • Kinderehen verbieten
  • Vereinbarkeit von Beruf und Familie verbessern

 

State of the World Population Report (engl.)

Zur deutschen Kurzfassung des Berichts



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