SEXUELLE GESUNDHEIT Schweiz trägt dazu bei, die Gesamtbevölkerung über die sexuell übertragbaren Infektionen (STI), einschliesslich HIV/Aids, zu informieren und diesbezüglich Sensibilisierungsarbeit zu leisten.

SEXUELLE GESUNDHEIT Schweiz stützt sich dabei auf die sexuellen Rechte und verfolgt das gleiche Ziel wie das nationale Programm HIV/Aids und andere sexuell übertragbare Infektionen STI (NPHS 2011-2017).

SEXUELLE GESUNDHEIT Schweiz stellt faktisch die Verbindung zwischen der nationalen Strategie und der Umsetzung auf der kantonalen Ebene mit den Akteurinnen und Akteuren vor Ort sicher.

Unsere Aktivitäten verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz und stehen im Kontext der sexuellen und reproduktiven Gesundheit. Sie beschäftigen sich insbesondere mit den Bereichen Sensibilisierung, Prävention, Beratung und Ausbildung.

 

Die lateinische Konferenz der Gesundheits- und Sozialdepartemente der Romandie und SEXUELLE GESUNDHEIT Schweiz haben 2016 einen Leitfaden herausgegeben (auf Französisch). Dieser soll die Kantone in der Entwicklung einer Strategie zur sexuellen Gesundheit unterstützen.Das Dokument definiert, was ein integrierter und globaler Ansatz im Bereich der sexuellen Gesundheit, ist, der auf den sexuellen Rechten basiert. Es stimmt mit der Definition der sexuellen Gesundheit für die Schweiz überein, welche von der eidgenössischen Kommission für sexuelle Gesundheit erarbeitet worden ist. Es zeigt Interventionsansätze, Qualitätskriterien und Empfehlungen für die fünf prioritären Handlungsfelder auf. Dieser Leitfaden richtet sich sowohl an kantonale Entscheidungsträger als auch an Fachpersonen der sexuellen Gesundheit und an MultiplikatorInnennetzwerke.