Humane Papillomaviren (HPV) werden sexuell übertragen. Das Bundesamt für Gesundheit empfiehlt seit 2007, alle Mädchen im Alter von 11-14 Jahren gegen HPV zu impfen. Seit 2015 wird die Impfung auch Jungen und jungen Männern zwischen 11 und 26 empfohlen. Am sinnvollsten ist die Impfung vor dem ersten Geschlechtsverkehr. Seit 1.7.2016 werden die Kosten der Impfung wie bei den Mädchen von den Krankenkassen übernommen, wenn sie im Rahmen von kantonalen Impfprogrammen stattfinden.

SEXUELLE GESUNDHEIT Schweiz setzt sich dafür ein, dass Jugendliche in allen Kantonen Zugang zu HPV-Impfungen haben und sie und ihre Eltern sich umfassend über das Thema informieren können, um einen bewussten Entscheid in dieser Frage zu ermöglichen. Gleichzeitig darf die Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs mittels Vorsorgeuntersuchung nicht vernachlässigt werden.

 

Evaluation der kantonalen Impfprogramme gegen Humane Papillomaviren (HPV)

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG), Abteilung übertragbare Krankheiten, Sektion Impfungen, hat SEXUELLE GESUNDHEIT Schweiz (ehemals PLANeS) 2009 den Auftrag zur Evaluation der kantonalen HPV-Impfprogramme erteilt. Die Evaluation beleuchtet die Organisation und Umsetzung der kantonalen Impfprogramme zur Vorbeugung von Gebärmutterhalskrebs. SEXUELLE GESUNDHEIT Schweiz hat dazu eine Stellungnahme erarbeitet.

Kontaktperson:
Christine Sieber
christine.sieber@sexuelle-gesundheit.ch
Tel. +41 31 311 44 08

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