SEXUELLE GESUNDHEIT Schweiz setzt sich sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene für die Promotion und die Einhaltung der sexuellen Rechte ein: politisch, fachlich, sozial und strukturell.

Die sexuellen Rechte sind Menschenrechte und in der Deklaration der sexuellen Rechte der International Planned Parenthood Federation (IPPF) festgehalten.

Die sexuellen Rechte sind sexualitätsbezogene Menschenrechte, die aus dem Recht aller Menschen auf Freiheit, Gleichstellung, Privatsphäre, Selbstbestimmung, Integrität und Würde abgleitet werden.

Die Artikel der Charta der sexuellen Rechte von IPPF umfassen:

  1. Das Recht auf Gleichstellung, gleichen Schutz durch das Gesetz und Freiheit von allen Formen der Diskriminierung aufgrund von Geschlecht, Sexualität oder Gender
  2. Das Recht auf Partizipation unabhängig von Geschlecht, Sexualität oder Gender
  3. Die Rechte auf Leben, Freiheit, Sicherheit der Person und körperliche Unversehrtheit
  4. Das Recht auf Privatsphäre
  5. Das Recht auf persönliche Selbstbestimmung und Anerkennung vor dem Gesetz
  6. Das Recht auf Gedanken und Meinungsfreiheit, das Recht auf freie Meinungsäusserung und Versammlungsfreiheit
  7. Das Recht auf Gesundheit und das Recht, am wissenschaftlichen Fortschritt und dessen Errungenschaften teilzuhaben
  8. Das Recht auf Bildung und Information
  9. Das Recht auf freie Entscheidung für oder gegen die Ehe und für oder gegen die Gründung einer Familie sowie das Recht zu entscheiden, ob, wie und wann Kinder geboren werden sollen
  10. Das Recht auf Rechenschaftspflicht und Entschädigung

 

UNIVERSAL PERIODIC REVIEW

Schattenbericht der Schweiz das UNO-Hochkommissariat zum Universal Periodic Review (UPR).

Ende März 2017 hat SEXUELLE GESUNDHEIT Schweiz gemeinsam mit der >Sexual Rights Initiative einen Schattenbericht zum >Universal Periodic Review (UPR) beim UNO-Hochkommissariat für Menschenrechte eingereicht. Der Bericht fokussiert sich auf Menschenrechtsverletzungen im Bereich sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte. Konkret wird auf Handlungsbedarf bei Themen wie Gewalt gegen Frauen, Zugang zu Verhütungsmitteln, sexuelle und reproduktive Rechte von Migrantinnen, Sexualaufklärung und Diskriminierung von LGBTIQ genannt. Im Rahmen des Universal Periodic Reviews wird jeder UNO-Mitgliedsstaat alle vier Jahre auf die Einhaltung der Menschenrechte überprüft. Die Deadline für Schattenberichte ist Ende März abgelaufen. SEXUELLE GESUNDHEIT Schweiz hat sowohl einen spezifischen Schattenbericht zu SRHR verfasst, als auch zum Schattenbericht der NGO-Koalition beigetragen.
> Schattenbericht 2017

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