SEXUELLE GESUNDHEIT Schweiz setzt sich dafür ein, dass alle Menschen in der Schweiz gleichen Zugang zu Leistungen im Bereich der sexuellen und reproduktiven Gesundheit haben. Einen speziellen Fokus richtet SEXUELLE GESUNDHEIT Schweiz auf Menschen mit Migrationshintergrund.

Wie verschiedene Studien zeigen, ist der Gesundheitszustand von Migrantinnen und Migranten – vor allem was ältere Menschen sowie Frauen betrifft – im Vergleich zur schweizerischen Bevölkerung schlechter. Mit verschiedenen Massnahmen will SEXUELLE GESUNDHEIT Schweiz den Zugang der Migrationsbevölkerung zu Informationen und Dienstleistungen im Bereich sexuelle und reproduktive Gesundheit fördern.

 

Aktivitäten und Dienstleistungen

  • Einsitz in der migesplus-Begleitgruppe. Diese breit abgestützte ExpertInnengruppe begleitet die Aktivitäten von migesplus fachlich, identifiziert allfällige Informationslücken und gibt Empfehlungen zu strategischen Fragen ab.
  • Erarbeitung eines digitalen «Leitfadens für Fachpersonen zur Beratung von Migrantinnen und Migranten»
  • Erarbeitung von Informationsmaterialien in verschiedenen Sprachen

 

Bestandsaufnahme der Angebote im Bereich Migration

SEXUELLE GESUNDHEIT Schweiz führte im Jahr 2009 im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit (BAG), Abteilung Multisektorale Projekte, eine Bestandsaufnahme bei den Beratungsstellen für sexuelle und reproduktive Gesundheit bezüglich der Angebote für MigrantInnen durch. Die Bestandsaufnahme zeigt auch Lücken und Bedürfnisse auf. Wichtige Empfehlungen betreffen demnach die Beratung mit einer Übersetzerin, finanzielle Unterstützung und die interkulturelle Kompetenz der Mitarbeitenden.

 

Partner

Kontaktperson:
Christine Sieber
christine.sieber@sexuelle-gesundheit.ch
Tel. +41 31 311 44 08

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